德国国家工业战略2030(英文)-德国经济与能源部40页_598kb
报告摘要
Zusammenfassung der Industriestategie 2030
Core Content
Die Industriestategie 2030 ist eine Leitlinie der deutschen und europäischen Industriepolitik, die im November 2019 veröffentlicht wurde. Sie wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) herausgegeben und legt einen dreigliedrigen Ansatz für die Verbesserung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland und Europa fest. Die Strategie zielt darauf ab, die Stärken der deutschen Industrie zu bewahren und zu stärken, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.
Main Points and Key Information
Ziel der Strategie
- Die Industriestategie 2030 verfolgt das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Industrie zu sichern und zu steigern.
- Sie ist ein mittelfristiger Prozess, der in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft und Politik umgesetzt wird.
- Die Strategie fördert die Soziale Marktwirtschaft, die als zentraler Bestandteil der deutschen Wirtschaftsordnung gilt.
Die drei Säulen der Strategie
Säule 1: Industriestandort Deutschland – Rahmenbedingungen verbessern
- Steuerreformen sind ein zentrales Thema: Das BMWi setzt sich für eine Reduktion der Unternehmenssteuerbelastung ein, insbesondere auf 25 Prozent für behaltene Gewinne.
- Verbesserung der Gewerbesteueranrechnung und schrittweise Abschaffung der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung.
- Anhebung der Abschreibungsgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter von 800 Euro auf 1.000 Euro.
- Reduktion der Sozialversicherungsbeiträge auf unter 40 Prozent, um die Attraktivität des Standorts Deutschland zu erhöhen.
- Regelmäßiges Steuermonitoring wird eingeführt, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu beurteilen.
Säule 2: Neue Technologien stärken – privates Kapital mobilisieren
- Innovationen sind entscheidend für die Zukunft der Industrie.
- Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Industrie 4.0, Cloud-Infrastrukturen, Biotechnologie und Nanotechnologie müssen gefördert werden.
- Plattformökonomie ist ein neuer Wachstumsbereich, der im Fokus steht. Deutschland hat gute Voraussetzungen, aber muss sich weiterentwickeln.
- Forschungsförderung wird ab 2020 gestärkt, wobei auch Auftragsforschung steuerlich absetzbar ist.
- Private Investitionen sollen mobilisiert werden, um Innovationen zu finanzieren.
Säule 3: Technologische Souveränität wahren
- Die Technologische Souveränität Deutschlands ist ein zentrales Anliegen, insbesondere in sicherheitsrelevante Bereiche.
- Kritische Infrastrukturen und technologische Grundlagen müssen besser geschützt werden.
- Kooperationen zwischen mittelständischen Unternehmen und Großunternehmen sind entscheidend für die Stärkung der Wertschöpfungsketten.
Europäische Dimension
- Die Industriestategie 2030 wird nicht nur national, sondern auch europäisch umgesetzt.
- Es wird eine ambitionierte EU-Industriestrategie gefordert, die konkrete Maßnahmen zur Stärkung der europäischen Industrieunternehmen enthält.
- Deutschland setzt sich für eine regelbasierte Handelsordnung und eine offene Welthandelspolitik ein, um den internationalen Wettbewerb zu sichern.
- Protektionismus und Handelshemmnisse werden abgelehnt, und es wird eine eigene Mittelstandssstrategie parallel zur Industriestategie 2030 verfolgt.
Herausforderungen und Chancen
- Digitalisierung, KI, Game-Changer-Technologien und Plattformökonomie verändern die Wirtschaftslandschaft grundlegend.
- Klimaschutz ist ein zentraler Faktor, der Investitionen und Innovationen erfordert.
- Globaler Wettbewerb mit Ländern wie China und den USA erfordert eine aktive und strategische Industriepolitik.
- Breit gefächerte Wertschöpfungsketten und Kooperationen zwischen Mittelstand und Großunternehmen sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit.
Fazit
- Die Industriestategie 2030 ist ein strategischer Impuls, der die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Industrie stärkt.
- Sie basiert auf Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure und zielt auf langfristige Wettbewerbsvorteile ab.
- Die Soziale Marktwirtschaft bleibt zentraler Leitgedanke, und die Technologische Souveränität sowie offene Handelsbeziehungen sind entscheidend für den Erfolg der Strategie.
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