2021-06-21-罗兰贝格-Startups_könnten_bis_2030_fast_4_Millionen_Jobs_in_Deutschland_schaffen_40页_1mb
报告摘要
Zusammenfassung: Für ein Wirtschaftswunder 2.0 – Wie Startups und Scaleups den deutschen Arbeitsmarkt beflügeln
Core Content
Diese Studie untersucht die Beschäftigungseffekte von Startups und Scaleups in Deutschland und zeigt, dass sie einen signifikanten Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung und -schaffung leisten. Obwohl Startups und Scaleups nicht als eigene Branchen in der amtlichen Statistik erfasst werden, ergeben sich durch ihre Innovationskraft und Wachstumsdynamik erhebliche direkte und indirekte Arbeitsplätze. Die Studie wird von der Internet Economy Foundation, der Deutschen Börse, dem Bundesverband Deutsche Startups und Roland Berger gemeinsam erstellt und legt Handlungsempfehlungen für eine „Startup-Strategie“ vor, um die Beschäftigungseffekte weiter zu stärken.
Main Points
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Startups und Scaleups schaffen Arbeitsplätze:
Sie generieren nicht nur direkte Arbeitsplätze, sondern auch indirekte und induzierte Effekte durch Zulieferer und Dienstleister. Die Studie schätzt, dass Startups und Scaleups in Deutschland aktuell etwa 1,6 Millionen Arbeitsplätze direkt und indirekt schaffen und sichern. -
Starkes Wachstum im Vergleich zu etablierten Unternehmen:
Im Zeitraum 2018–2020 stieg die Beschäftigung in Startups und Scaleups um 55% (ca. 148.000 Jobs), während die Beschäftigungszahl bei DAX30-Unternehmen stagnierte oder sogar sank. Dies unterstreicht die besondere Rolle von Startups und Scaleups im deutschen Arbeitsmarkt. -
Potenzial bis 2030:
Mit der richtigen politischen Unterstützung könnte die Zahl der Beschäftigten in Startups und Scaleups bis 2030 auf 3,7 Millionen anwachsen – ein Niveau, das Deutschland im internationalen Vergleich noch nicht erreicht hat. -
Der „Schneeballeffekt“:
Erfolgreiche Exits von Startups tragen zur Finanzierung neuer Unternehmen bei und schaffen einen positiven Kreislauf. In Deutschland ist die Zahl der Exits jedoch noch zu niedrig, um dieses Potenzial voll auszuschöpfen. -
Multiplikatoreffekte:
Die Beschäftigungseffekte von Startups sind stark multiplizierend. In den USA wird ein Multiplikatoreffekt von 5:1 (fünf Arbeitsplätze entstehen pro Startup-Job) angenommen, in Deutschland wird ein Effekt von 3:1 geschätzt. Dies führt zu einer deutlichen Beschäftigungsmultiplikation. -
Innovation und Wirtschaftswachstum:
Startups stimulieren Innovationen und drängen etablierte Unternehmen an, sich weiterzuentwickeln. Sie tragen zu höheren Gehältern und Produktivität in Regionen bei, in denen sie stark vertreten sind. -
Handlungsempfehlungen:
Die Studie fordert eine Startup-Strategie, die sich auf Talente, Kapital und fairen Wettbewerb konzentriert. Dazu gehören:- Einfachere Zugänge zu Late-Stage-Finanzierungen und Exit-Möglichkeiten
- Stärkung der Eigenkapitalkultur
- Reform der öffentlichen Beschaffung, um Startups und Scaleups zu fördern
- Förderung von Diversität und Mitarbeiterkapitalbeteiligung
- Regulierung von Plattformen und Schaffung von attraktiven Rahmenbedingungen für Gründerinnen und Gründer
Key Information
- Startups und Scaleups sind nicht nur für die Beschäftigung im eigenen Unternehmen verantwortlich, sondern auch für indirekte Arbeitsplätze in der Wertschöpfungskette.
- Trendscouts und Wissenschaftler: Startups tragen zur Innovation und zum Wettbewerbsvorteil bei, indem sie etablierte Unternehmen anspornen, weiter zu entwickeln.
- Wachstum der Gründungsszene: Die Zahl der Gründungen in Deutschland ist in den letzten Jahren gestiegen und korreliert mit Jobwachstum. Der NUI-Index (Neue Unternehmensinitiativen) zeigt, dass ein Anstieg der Gründungen mit einem Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze einhergeht.
- Internationale Vergleich: Deutschland ist im internationalen Vergleich hinten – Frankreich und andere Länder haben bereits mehr Exits und eine stärkere Gründungskultur.
- Zukunftsperspektive: Mit einer Startup-Strategie und der Schaffung von attraktiven Rahmenbedingungen könnte Deutschland Wirtschaftswunder 2.0 erreichen und die Herausforderungen der digitalen Transformation und Klimawandel bewältigen.
Conclusion
Die deutsche Gründungsszene hat ein großes Potenzial zur Beschäftigungssicherung und -schaffung. Startups und Scaleups sind zentrale Treiber der Innovation und Wirtschaftswachstum, und ihre Bedeutung wird oft unterschätzt. Um dieses Potenzial voll auszuschöpfen, sind gezielte Maßnahmen in den Bereichen Talente, Kapital und Wettbewerb notwendig. Nur so kann Deutschland sich im globalen Wettbewerb stärker positionieren und ein Wirtschaftswunder 2.0 erreichen.
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